Vili jetzt Willi

Liebes Tierheim Team,
 
vielleicht erinnert Ihr Euch schon gar nicht mehr an mich, denn ich, der Willi (früher Vili) bin jetzt schon 1,5 Jahre bei meinen Menschen in Rinkerode.
 
Vorher: da war ich noch in der Tierfreunde-Münster-WG

Als ich aus Rumänien kam in die neue WG in Münster-Handorf, hatte ich schon geahnt, dass ich nicht ewig bleiben werde… und schwupps, nach gerade mal gut zwei Monaten waren sie da, die beiden Zweibeiner, standen da am Ende des Ganges und sahen mich erwartungsvoll an… Ich hatte schon ziemlich viel Angst und wäre lieber bei meinen Kumpels geblieben… wusste ja nicht, ob die nett sind, aber draußen gab’s direkt lecker Wurst und da dachte ich mir… ok, ich geb Ihnen ne Chance.

Mensch, ich kann Euch sagen, alles etwas komisch… nach ein paar Tagen des Beschnüffelns bin ich umgezogen… Autos, Hauseingänge, Treppenstufen, noch mehr Zweibeiner, die ich nicht kannte… das hat schon ganz schön Überwindung gekostet. Aber inzwischen… alles ganz easy, Leute… bin echt ein total cooler Typ geworden ;-)
 
Aber es kam ja noch viiiiiiiieeeeeel besser… eines Tages sind wir mit dem Auto weggefahren, meine Menschen und ich und ich dachte, dufte, ein Ausflug!
Als ich dann aus dem Kofferraum hüpfte, könnt Ihr Euch nicht vorstellen, wer mich da erwartet hat… ja, genau, mein Bruder, der Vadim.
 
Ich konnte es nicht glauben, ihn nach so langer Zeit wiederzusehen, das war eine Freude!!!!
 
Nachdem wir uns dann auf’m Platz, der riiiiiiiiiiieeeeeesig groß ist, ausgetobt und mal alles abgeschnüffelt haben, was interessant gerochen hat, haben wir uns dann in aller Ruhe, als die Zweibeiner außer Hörweite waren, ein bisschen ausführlicher unterhalten, so unter Brüdern halt… es gab ja viel zu erzählen.
Und Vadim hat mir anvertraut, dass er es auch voll gut getroffen hat mit seinen Menschen. Und da unsere Menschen sich untereinander auch supi gut verstehen, treffen wir uns inzwischen auch ganz oft und haben immer voll viel Spaß und tollen immer ganz viel herum… wie man sieht.
 
Neulich haben wir alle zusammen einen Ausflug gemacht und inzwischen darf ich sogar ohne Leine mit Vadim herumtollen. Muss ich natürlich aufpassen, dass ich meine beiden Menschen auch immer gut sehen kann… das ist toooooooll.
Nee, Leute, ist schon echt klasse hier und ich muss auch mal meinen Menschen ein großes Lob aussprechen… jeder andere hätte den Hammer schon längst hingeworfen, aber die hatten eine Affengeduld mit mir… schon allein diese Futterorgien im Auto, erst hat es still gestanden, dann haben die mal komische Geräusche gemacht mit dem Auto, dann hat es sich plötzlich hin und her bewegt und auf einmal ist es vorwärts gefahren, die komischen Blicke der anderen Zweibeiner in der Gegend erwähne ich besser gar nicht erst… unglaublich, was die alles veranstaltet haben… dabei, im Vertrauen gesagt, weiß ich gar nicht, ob das alles so nötig war, bin doch schon groß ;-)
 
Vadim meinte auch, schon komisch die Zweibeiner, die haben auch immer so’n Zirkus veranstaltet, aber wir fühlen uns echt inzwischen sau…äh hundewohl da und von uns aus kann es so weitergehen…
 
Wir wollten da aber nochmal was in eigener Sache loswerden… der Vole nämlich, der ist auch ein ganz prima Typ… wie soll es auch anders sein, ist schließlich ebenfalls ein Bruder von uns und der dritte im Bunde. Ok, der ist vielleicht noch’n bisschen schissig, aber Ihr seht ja, mit ein wenig Geduld wird ein ganz dufter Kumpel draus… ehrlich. Wär doch gelacht, wenn sich da keiner finden würde, oder?


In diesem Sinne… Pfote hoch und ganz liebe Hundegrüße von
Vadim und Willi
und den Zweibeinern Nadine, Olli, Birgit und Wulf
 
27.11.2013


Douglas und Lotta

Hallo Ihr Lieben.....

....ich bin es – Douglas, mit meiner kleinen Tochter Lotta – erinnert ihr euch noch an uns?

Wir sind soooo froh, dass wir damals zu euch gekommen sind - seitdem haben wir ein richtig schönes Leben. Bei euch haben wir uns schon wohl gefühlt und haben dann einen riesigen Schreck bekommen, als es hieß wir „dürfen“ umziehen.

Die lange Fahrt in der kleinen Transportbox war schon unheimlich, aber dafür wohnen wir jetzt in einem noch größeren Zuhause. Ich fand das sofort super spannend – da gibt es einen großen Raum, in dem wir ganz viele Tunnel bauen können und dann noch einen anderen Raum mit Häuschen, einem großen Laufrad, verschiedenen Etagen und Röhren. Ständig finden wir neue, spannende Dinge zum Anknabbern, Durchlaufen und Verstecken.

Mein kleines Lottchen war ja schon immer ein wenig schüchtern und die ersten Tage war sie aus unserer Schlafhöhle kaum raus zu bekommen. Selbst wenn die Tür vorne aufging und es leckere Sachen wie Mehlwürmer, Erbsenflocken....... gab, war von ihr nichts zu sehen. Aber ich habe ihr erklärt, dass ihr auch draußen nichts passiert und es sich echt lohnt auch mal den anderen Raum zu erkunden.

Mittlerweile sind wir nur noch zu zweit unterwegs und auch Lotta findet den zweiten Raum, vor allem das Laufrad, toll. Letztens hing dort unter dem Deckel eine Strohmatte – die war super. Wir haben die halbe Nacht darauf gehockt und versucht ein Loch in das Gitter zu nagen, denn da draußen ist noch viel mehr los. Da hoppeln immer drei plüschige Tiere rum, die finden wir lustig. Am nächsten Abend lag die Matte auf einmal als Tunnel auf dem Boden - wir wissen bis heute nicht warum  ;o))

Ich kann euch sagen, wir beide fühlen uns hier mäusewohl und werden es uns die nächsten Jahre gut gehen lassen.

Ganz liebe Grüße
Douglas und Lotta

30.10.2013


Tom

Liebes Tierheimteam!

Vor ungefähr zweieinhalb Jahren haben wir den Kater Tom bei euch abgeholt. Nun wollten wir mal berichten, wie es ihm bei uns geht.
Zuerst muss man sagen, dass wir alle total glücklich über den kleinen Kerl sind und uns keinen tolleren Kater vorstellen könnten.
Nach anfänglicher Schüchternheit blühte er von Tag zu Tag mehr auf und fing an, vorsichtig sein neues Revier zu erkunden.
Außerdem trainierte er seine Stimmbänder: Zunächst war sein Miauen ein klägliches Krächzen, weil er sich auf dem Weg zu uns so heiser geschrien hatte.
Inzwischen ist es aber zu einem durchdringenden Schreien in den veschiedensten Tonlagen geworden, mit dem er sich gerne mit uns unterhält oder auf sich aufmerksam macht.
Auch wenn seine Lautäußerungen manchmal etwas anstrengend sind, können wir uns nich beklagen. Tom hat noch nie etwas zerkratzt oder zerstört (ein paar zerfetzte Spülschwämme und verschwundene Schulbrote mal ausgenommen) und er hört super auf "Nein". Außerdem haben wir ein bisschen mit ihm geübt und nun kann er auf Befehl Sitz machen, sich hinlegen, sich drehen oder Pfötchen geben. Aber natürlich nur, wenn er weiß, dass es dafür auch eine Belohnung gibt.
Seine Gesundheit hat sich nun endlich stabilisiert. Anfangs wurde der Kleine nämlich ziemlich krank, nahm ganz doll ab und wir wussten nicht, ob er überlebt. Aber mit zahlreichen Tierarztbesuchen hat er es zum Glück geschafft. Jetzt ist er gesund, dafür prügelt er sich aber gerne mit der Nachbarskatze, so dass er trotzdem noch häufig zum Tierarzt muss, zum Beispiel um einen gebrochenen Schwanz verarzten zu lassen. Man sieht also, andere Katzen mag er immer noch nicht.
Um so lieber mag er Mäuse und Kaninchen, die hat er "zum Fressen" gern (siehe Foto).
Auf jeden Fall möchten wir uns für die nette Vermittlung bedanken und schicken noch ein paar Fotos mit.

Liebe Grüße,Familie R.


02.09.2013


Alistar

Hallo liebe Tierfreunde,
 
jetzt bin ich ja schon 3 Monate in meinem neuen Zuhause und wollte mal Bescheid sagen, wie es mir so geht.
Ich hab mich sehr gut eingelebt und habe auch schon einige Erfolge vorzuweisen: Sofa erobert, Socken geklaut, Kissen zerfetzt, Kuscheltiere seziert und weiterhin zahlreiche Fahrradfahrer und Hunde verbellt. Ihr könnt also stolz auf mich sein.
Mit meinen Menschen verstehe ich mich immer besser und sie lernen mich zu lesen. Damit die Kommunikation noch besser klappt, habe ich beschlossen zu knurren, wenn mir etwas nicht gefällt, anstatt sofort zu schnappen. Meine Menschen sind davon wirklich begeistert und auch ansonsten mache ich mich super. Ich hab gelernt, dass ich in der Wohnung nicht markieren muss, dass das Geschirr gar nicht so doof ist, dass Zecken entfernen nicht weh tut, dass ich auf meinem Platz immer tolle Leckerchen bekomme und noch viel mehr. Selbst allein bleiben kann ich ohne Blödsinn zu machen. Ich schlafe in der Zeit und sammle Energie um Quatsch zu machen, wenn meine Menschen wieder da sind. Die sollen ja sehen, wie geschickt ich meine Kuscheltiere durch die Gegend schmeißen und jagen kann.
Draußen bei den Spaziergängen achte ich gelegentlich auf meine Menschen, aber manchmal gibt es einfach Interessanteres, z.B. Vögel, Rehe, Igel, dreckige Wasserpfützen, Heißluftballons, Erdlöcher, Laubhaufen, komische Geräusche und natürlich fremde Hunde und Fahrradfahrer. Meine Menschen sagen dann immer „Wir üben noch“. Keine Ahnung was das heisst, aber es bringt viele Leckerchen.
Nach so spannenden und anstrengenden Spaziergängen bin ich ganz müde und fordere zuhause meine Kuschelrunden ein. Da kann ich penetrant sein und bestehe auf Streicheleinheiten bis ich eingeschlafen bin.
Übrigens klappt es mit den Katzen hier auch gut. Nur rennen die immer weg oder fauchen, wenn ich lustig auf sie zu hüpfe. Ich bleibe dann ganz irritiert stehen und begreife nicht, warum die nicht mit mir spielen wollen. Meist verstehen wir uns aber und ich darf sogar an denen schnüffeln.
 
Also ich bin zufrieden mit dem Platz, den ihr mir ausgesucht habt und auch, wenn ich bei euch viel Spaß hatte, werde ich nur noch als Besucher kommen (am liebsten, wenn nicht so viel los ist und auch der doofe Tierarzt nicht da ist). Ich halte euch aber auf dem Laufenden, wie ich mich entwickle und Miriam wird mich wohl auch noch einige Male besuchen kommen.
 
Danke für alles, was ihr für mich getan habt und bis bald!
 
Liebe Grüße von eurem Eisbär-Alistar

21.08.2013

 


Ayeli jetzt Wonja

Hallo!
Ihr würdet nicht glauben, dass Wonja die schüchterne kleine Ayeli war, die sich nicht hat anfassen lassen. Und weil sie sich so verändert hat, brauchte sie auch dringend einen neuen Namen. Sie hört auch schon gut auf Wonja.
In den ersten Tagen war sie noch schüchtern und ist zurück gezuckt wenn man sie streicheln wollte. Sie hat aber schnell gemerkt wie schön es ist gekrault zu werden. Mittlerweile fordert sie ihre Streicheleinheiten richtig ein. Sie liebt es unterm Bauch gestreichelt zu werden und schnurrt dabei lautstark. Auch das Clickertraining macht ihr Spaß, sobald der Clicker aus der Schublade genommen wird, fängt sie an zu schnurren und wartet ganz ungeduldig darauf, dass sie uns zum Clickern bringen kann.
Wonja schläft in den unmöglichsten Positionen, am liebsten auf dem Schrank oder am Fenster. Die Fensterbank ist eh der tollste PLatz. Bei dem guten Wetter sitzt sie stundenlang vor dem Netz, schnuppert die Luft, beobachtet Vögel und Kaninchen und freut sich über jede Fliege, die sich in die Wohnung verirrt. Hauptsache sie hat den Überblick und ist in unserer Nähe. Außerdem kann sie von da aus prima ihrer Freundin Mimi auflauern. Die beiden lieben es im affenzahn durch die Wohnung, auf´s Sofa, runter vom Sofa, den Kratzbaum hoch, in den Wintergarten, scharfe Kurve noch gekriegt und das ganze zurück zu rennen. Danach wird sich schön aneinander gekuschelt, die Ohren geleckt, das Fell gepflegt oder ein Ringkampf ausgeführt. Ich glaube Wonja möchte auch noch ein paar Grüße schicken, sie läuft zielstrebig auf die Tastatur zu.
333333r5tnjhbuij7qw123 1


Liebe Grüße
Torben und Jördis
sowie Wonja und Mimi

07.08.2013


Zifa jetzt Siwa

Neues von Siwa (ehemals Zifa)


Einige von euch kennen mich sicherlich noch, ich bin die vorsichtige Siwa. Seit Weihnachten lebe ich nun in Ibbenbüren, bei meinen beiden Homies und ich muss sagen, mein Herrchen ist echt riesig und kann mich daher sehr gut beschützen. Das gibt mir Sicherheit, aber das war nicht direkt so. Die beachtliche Größe meines Herrchens beeindruckte mich am Anfang doch sehr. Aber das Gute, mein Herrchen hat sich immer gaaaanz klein gemacht, gar nicht so leicht für jemanden, der über 2m groß ist, aber so konnte ich dann doch besser die Lage checken. Wir unternehmen sehr viel und langweilig wird es nie. Ich komme überall mit, da ich Autofahren auch klasse finde.
Ich war sogar schon in der Uni. Aber bei der Sport-Uni, da sind die Leute sehr entspannt. Da gab es eine ganz gemütliche Runde und dort konnte ich überall rumlaufen und schauen, was mein Herrchen da so macht. Alle Mitarbeiter habe ich gleich um den Finger, ich meine natürlich um die Pfote gewickelt und ihnen erstmal ganz viele Leckerchen abgeluchst.
Ja gut, aber da es in der Uni doch zu schwer war, gehe ich nun erstmal zur Schule. Dort lerne ich viele Grundkommandos und auch anderen Hunde kennen. Aber ich muss sagen, mit anderen Hunden habe ich es noch nicht so. Ich orientiere mich lieber an meinen Chefs. Das gefällt meinem Frauchen nicht unbedingt. Sie freut sich immer, wenn ich mit anderen Hunden spiele. Na gut, den Gefallen tue ich ihr dann hin und wieder, aber nur mit ganz kleinen Hunden. Da lasse ich mich dann auch mal hinreißen, neugierig zu sein und Interesse zu zeigen. Großes Interesse widme ich nach wie vor Bällen. Am besten sind Tennisbälle, die wirbel ich durch die Luft und renne hinterher bis ich völlig aus der Puste bin und der Garten komplett umgepflügt ist. Aus der Puste bin ich auch, wenn wir aus dem Wald kommen. Mensch, so viele Gerüche und Eindrücke. Wahnsinn. Also, ich spüre alles auf und freue mich über jede Form von Wild und Geflügel, da eine Jägerin in mir schlummert. Wenn wir dann aus dem Wald kommen, muss ich erst mal wieder schlafen. Das kann ich sehr gut und ausgiebig und an jeder Stelle. Auch die Nächte waren für mich nie ein Problem. Ich habe direkt alleine geschlafen und zwar im Wohnzimmer auf meinem Riesenkissen. Aber nun bin ich umgezogen. Dann gefiel es mir doch im Korb in der oberen Etage besser. Dann bin ich auch nur einen Raum von meinen beiden Beschützern entfernt. Ja, ich muss noch ein bisschen mutiger und gelassener werden. Bisher verlasse ich mich doch immer sehr auf meine Beiden. Na ja, das wird schon. An einigen Tagen bin ich auch schon sehr mutig und neugierig und  wenn ich schlafe, dann träume ich von vielen Abenteuern. Ein paar Eindrücke von einem kleinen Teil meiner Erlebnisse könnt ihr ja durch die Bilder bekommen.


Eure Siwa

05.08.2013


Efrem jetzt Jeffrey

Hallo liebes Tierfreundeteam,
 
hier meldet sich Jeffrey, wisst Ihr noch? Ich bin Euer Efrem. Ich bin bei der Familie Pohlmann gut gelandet, alle sind sehr bemüht und so langsam habe ich hier alle ins Herz geschlossen. Habe auch schon viele tierische Bekanntschaften gemacht.
 
In meinem neuen Zuhause komme ich gut zurecht und alle versuchen es mir recht zu machen. Auf unseren täglichen Streifzügen über Stock und Stein, Wald und Wiese etc. entdecke ich viele interessante neue Dinge. Bei dieser unerträglichen Wärme verstecke ich mich gerne unter den Sträuchern im Garten.
 
Gerne laufe ich auch am Fahrrad, das Autofahren üben wir noch.

Bis bald liebe Grüße - wau wau
Efrem/Jeffrey
 

28.07.2013

 


Charly

Hallo ihr Lieben,
da Charly nun schon ca. 9 Wochen bei uns ist, wollten wir uns mal melden und bescheid sagen, wie es uns so geht.
Als wir hier angekommen sind und die Box aufgemacht haben, ist sie rausgekrochen und hat sofort ihr neues zu Hause neugierig erkundet. Wir hätten eigentlich gedacht, dass sie in der Box bleibt und erst mal alles von da drinnen beobachtet... falsch gedacht. Auch als wir viel Besuch bekommen haben, war sie nicht die ganze Zeit in ihrem Zimmer und hat sich verkrochen, sondern ist neugierig zu uns gekommen und hat geguckt, was hier so vor sich geht.
Zudem ist sie sehr anhänglich. Als ich am ersten Tag in der Schule war und dann nach Hause gekommen bin, war sie total beleidigt und ich durfte sie erst abends wieder streicheln. Jetzt hat sie sich aber daran gewöhnt, dass wir auch mal weg sind trotzdem steht sie immer vor der Tür und begrüßt uns, sobald sie den Schlüssel im Schloss hört.
Man muss Charly allerdings auch viel beschäftigen. Deshalb habe ich ja auch mit dem Clickern angefangen und sie macht sich echt super. Sie kann Männchen machen, Sitz machen, 5 geben, sich drehen, von Stuhl zu Stuhl springen und sie kommt, wenn ich in einem ganz anderen Zimmer bin und clicker. Momentan arbeiten wir daran Slalom durch meine Beine zu machen.
Mit dem Target haben wir auch schon angefangen, nur ist das noch nicht so in ihrem Kopf. Zum Abschluss übe ich dann immer mit ihr, dass ich sie tragen kann. Wir sind schon so weit, dass ich sie zwar tragen kann, jedoch nur, wenn sie weiß, dass es dafür was leckeres gibt.
Abends kommt sie dann immer zu mir in mein Bett und wir kuscheln erst mal eine Runde und schlafen schließlich zusammen ein. Ihre Lieblingsplätze sind auf meinem Schrank auf einer Decke, unter meinem Bett auf dem Sitzsack, auf meinem Bett und auf dem Schoß. Gerne kommt sie auch zu uns auf die Couch und wir gucken zusammen einen Film.
Damit sie nicht mehr so viel aus Langeweile frisst, haben wir ihr zwei Beschäftigungsbretter gekauft und sogar welche selber gebastelt. Obwohl sie diese noch nie gesehen hat, macht sie sich sehr gut darin es schnell zu lösen und so an ihr Futter zu kommen. Nach ein paar Versuchen hat sie es meist schon raus.
Alles in allem ist sie eine sehr neugierige, intelligente und anhängliche Katze, die viel Beschäftigung braucht.


Liebe Grüße Luna, Charly und Familie


14.06.2013


Coco

Hallo ihr Lieben,

am 1.Mai bekam ich zum ersten Mal meine potentiellen neuen Besitzer zu sehen. Während der weibliche Teil vollkommen entzückt redete wie ein Wasserfall, wurde ich von dem männlichen, eher ruhigeren Part liebevoll, aber nicht weniger entzückt gekrabbelt.
Mein wunderschönes schwarzes Fell wurde bewundert und das auch zu Recht, schließlich putze ich mich jeden Tag lang und ausgiebig.
Ein paar Sachen wurden ausgetauscht und schon am Samstag darauf, am 4.Mai wurde ich abgeholt. Man sperrte mich in einen Transportkorb, was mir gar nicht gefiel, darauf machte ich die Menschen auch lautstark aufmerksam.
Wenig später setze man mich in einer Wohnung ab und endlich durfte ich die Box wieder verlassen.
Ich schaute mich neugierig um und schnüffelte erst mal die Umgebung ab. Es schien eine große Wohnung zu sein, richtig viel Platz und sogar was zu essen steht bereit. Das wurde gleich gekostet und es schmeckte köstlich.
Die Menschen hatten sich hingesetzt und betrachteten mich neugierig...warum nur? Ich schaute mich weiter um und bemerkte, dass ich überall hingehen kann, sogar eine obere Etage gab es mit einer tollen Wendeltreppe. Auf die kann man sich sicherlich gut hinlegen und alles von oben beobachten.
Nach den ersten Eindrücken musste ich mich erst mal etwas hinlegen, zum glück fand ich schnell ein kuscheliges Menschenbett, wie für mich gemacht. Dort hab ich erst mal ein wenig gedöst. Als die Menschen später auch in ihr Bett wollten habe ich selbstverständlich Platz gemacht und mich am Fußende zusammengerollt und auch geschlafen...es war ein anstrengender Tag.
Die nächsten Tage habe ich auch viel geschlafen, endlich gehörte mir ganz allein diese Wohnung, keine andere Katze die mir mein Königinnenreich streitig machen will...naja, die Menschen nehme ich mal in Kauf, die lieben mich schließlich und haben tolle Sachen zum Spielen und essen besorgt.
Mittlerweile habe ich einige Stammplätze zu meinem Eigentum erklärt: Das Sofa, das Bett und auch diese super kuschelige Decke die immer neben dem Bett liegt, die ist echt der Wahnsinn, sowas flauschiges.
Meine Lieblingsspielzeuge sind eine Quietschmaus, die mein männlicher Besitzer mit einer kindlichen Freude vor mir herzieht, ein Ball und ein Pappkarton, der macht schließlich unsichtbar.
Allerdings kann ich nachts nicht so gut schlafen wie meine Besitzer, daher tobe ich nachts oben gern herum mit meinen Spielsachen, oder einfach nur so, aber ich glaube meine Besitzer bekommen davon nicht so viel mit, ich bin schließlich eine Katze und die sind bekanntlich leise.
Nach einigen Tagen hat man mich endlich auf den Balkon gelassen. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf einen Teich mit Fröschen und Fischen. Auch einige andere Katzen habe ich erblickt, aber die habe ich selbstverständlich aus meinem Revier verjagt.

Also mir geht es richtig gut hier. Man tut was ich vormiaue und so soll es auch sein. Ich habe meiner weiblichen Besitzerin noch miaut, dass sie Fotos von mir schicken soll!

Liebe Grüße von Coco, Daniel und Lea

01.06.2013


Vadim

Hallo Ihr Lieben,
 
hier nun wie versprochen die ersten Fotos von unserem neuen Familienmitglied….Und ein paar Eindrücke  von Vadi selbst J
 
Liebes Tierheim Team,
jetzt bin ich schon 3 Tage in meinem neuen zu Hause.
Wir haben schon viele schöne (und lange…..) Spaziergänge gemacht.

 

Wir fahren fast jeden Tag zu einem riesengroßen Hundeplatz. Der ist komplett eingezäunt und ich kann dort ohne Leine herumtollen.  Wir machen dann zusammen Sport und Frauchen macht mit mir Übungen.
Wenn sie mich ruft und ich dann zu ihr Laufe werde ich ganz doll beschmust und gelobt.
Manchmal muss ich aber erst noch schnüffeln und das Gelände erkunden. Naja dann komm ich halt ein bisschen später.
 
Überhaupt machen sich die beiden manchmal ganz schön zum Affen um mich zum Spielen aufzufordern.
 

Als ob das nötig wäre.

 

Hinter dem Gelände ist ein supischöner Wald. Dort gehen wir dann noch spazieren, und ich darf an der langen Leine ganz viel schnüffeln und Fährten lesen. Ganz schön spannend sag ich Euch.

 

Dann geht es nach Hause. Die Treppe ist überhaupt kein Problem für mich. Ich weiß überhaupt nicht warum die so viel Theater darum gemacht haben. Peanuts.
Immer wenn ich dann zur Haustür reinkomme steht da schon der kleine dicke schwarze Vierbeiner und macht komische Geräusche, maunz und miau oder so ähnlich. Dann stupst der mich immer mit dem Kopf an und streift zwischen meinen Vorderbeinen rum. Ist o.k. wenn es ihm halt Spass macht.

 

So jetzt muss ich aber mal ne Runde schlafen.
Ist ganz schön anstrengend in so einer Sportfamilie.
Ich zeig euch mal meinen Schlafplatz. Ich finds ziemlich gemütlich und man kann
von meinem Platz aus alles gut beobachten.

 

Liebe Grüße auch von Nadine und Olli
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Bis bald
Euer Vadim

Januar 2013


Kalle

So, jetzt möchten wir euch endlich Kalle in seinem neuen zu Hause vorstellen!!!

Kalle, ein hübscher mittlerweile einjährige,getigerter Kater lebt seit ca. 3 Monaten bei uns!!!!
Er wurde abgegeben, weil sein Vorbesitzer das Gefühl hatte, daß dem Herrn ein Balkon allein zu wenig ist.
Wir haben ihn die ersten 3 Wochen zum Eingewöhnen natürlich brav im Haus gelassen. Mehr Zeit war auch nicht möglich.
Dieser elegante Kerl konnte kaum glauben, was ihm geschah, als er endlich in den Garten durfte. Kalle schoß sofort den 15 m hohen Baum hoch, als hätte er nichts anderes gemacht (kam natürlich locker wieder herunter), um anschließend direkt auf unser Hausdach zu preschen und über unser Garagendach den Garten zu verlassen. Er drehte sich noch einmal um und weg war er. Wir haben natürlich sofort gedacht, daß war das mit unserem Langbein.
Doch am nächsten Morgen wurden wir mit ordenlichem Gemecker geweckt. Hurra hurra -  Kalle war wieder da.  Komisch, daß man sich so schnell an so einen freiheitsliebenden Burschen gewöhnen kann. Vielleicht liegt es auch daran, daß dieser wirklich hübsche Kater gar nicht miauen kann. Seine Geräuschkulisse gleicht das Gemecker einer Ziege. So kündigt er sich immer von weitem an, wenn er von seinem Streifzügen nach Hause kommt. Er bedankt sich regelmäßig bei uns für seine Freiheit. Sein Lieblingsschlafplatz ist natürlich ein Postpaket oder die Bettdecke der Kinder.
So, jetzt wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen und den Vorbesitzern für diesen Kerl und die unkomplizierte Vermittlung.
Weiterhin viel Erfolg für so viel freiwilligen Einsatz!!

Herzliche Grüße

Familie D.

Januar 2013