Lou und Neeta

Liebe Astrid,
Lou und Neeta geht es gut. Sehr gut sogar. Die beiden sind seit Abhlolung von Dir immer noch zusammen. Lou ist ein sehr ausgeglichener Welli-Mann, der total neugierig auf alles ist. Er fliegt mich an, meckert, wenn ihm was nicht passt, badet sehr gern im wöchentlichen Basilikum-Bad und trifft sich mit den anderen Jungs "auf'm Bier inner Kneipe" ums Eck „wink“-Emoticon  Neeta ist ganz Welli-ADEL-Dame! Neeta ist Neeta. Neeta ist Frau durch und durch und hat ihren Lou im Griff. Unfassbar. Die Kleene hat manche "Stelldichein" mit anderen Hähnen (sie ist wirklich total unabhängig), aber ihren Lou hat sie im Griff. Die beiden sind ein festes Paar, das derzeit nichts auseinander bringen kann.

Neeta ist ruhig, manchmal denke ich, sie ist nicht da, aber Pustekuchen. Neeta ist Neeta! Sie weiß, wer sie ist und was sie will. Ich lieb sie alle beide.

LG Petra

31.12.2015


Ferby und Vinnie ehemals Moppel und Pedro

Hallo Liebe Tierfreunde,

seit ca. 6 Wochen haben wir nun 2 neue Mitbewohner. Das Chinchillapärchen Ferby  (ehemals Moppel ) und Vinnie ( ehemals Pedro ) bereichern unser Abendprogramm seither. Da Chinchilla nachtaktive Tiere sind, beginnt Ferby´s und Vinnie´s Tag gegen 18:00 Uhr. Da wir beide tagsüber unterwegs sind, ist dieser Rhythmus perfekt für uns. 
Gegen 18:00 Uhr gibt es dann erst einmal frisches Futter und Trinken und anschließend wird der Stall ausgefegt. Und danach geht es richtig Rund: Nach dem Essen nehmen die beiden häufig erst einmal ein ausgiebiges Sandbad und danach steht der tägliche Auslauf im Wohnzimmer an.
Wenn wir den Stall zum Auslauf öffnen, steht Ferby meistens schon ganz aufgeregt am Gitter und wartet drauf los flitzen zu können. Dann wird erst einmal die Umgebung genauestens abgecheckt und anschließend sucht er sich eine Art „Abendprojekt“, wie z.B die Gardine unter das Sofa ziehen,oder ein lockeres Teppichstück klauen, um es anschließend   gaaaaaanz schnell in den Stall zu verfrachten. 
Besonders interessant ist natürlich alles, was wir ihm verbieten. Vinnie ist der sichtlich ruhigere Part von den beiden. Er hoppelt immer ganz entspannt aus dem Stall,bleibt meistens erst einmal stehen, um sich umzugucken und erkundet dann eher gemütlich seine Umgebung. 
Oft setzten wir uns die erste Stunde mit auf den Boden. Dann kommen die beiden neugierig zu uns und nutzen uns,wie ein Klettergerüst. Durch die beiden ist jeder Abend ein Highlight. Und wir können jedem nur empfehlen,wenn man auf der Suche nach einem passendem Haustier ist, erst einmal im Tierheim zu gucken. Denn oft warten da super Tiere, wie Vinnie und Ferby, auf einen.

Viele liebe Grüße
C.S.

26.12.2015


Arni und Cleo

Hallo Astrid,

anbei ein paar Bilder von Arni und Cleo, die sich bei uns sehr gut eingelebt haben und sehr wohl fühlen. Mit Cleo sind wir beim vogelkundigen Tierarzt gewesen, da wir vermutet haben, das Sie Schmerzen hatte. Bei ihr wurde ein Bauchdeckenbruch und starke Arthrose in beiden Knien und beiden Hüften festgestellt. Es handelt sich um ältere Erkrankungen. Sie bekommt nun Schmerzmittel und kann da gut mit leben. Cleo und Arni haben sich fest verpaart, sie sind den ganzen Tag am schnäbeln und kraulen sich gegenseitig.

Sie haben alle Freiheiten für sich entdeckt und gehen selbständig in den Käfig ein und aus. Sie vertragen sich sehr gut mit allen anderen Vögeln bei uns.

Wir freuen uns, das wir beide genommen haben.

Wir wünschen „Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr“

Arni und Cleo

PS: Cleo badet gerne im Möhrengrün :-)

22.12.2015


Tammy und Mio

Hallo liebe Tierfreunde.

ich wollte euch eine kurze Rückmeldung zu unseren zwei Lieblingen geben.

Tammy hat sich sehr gut entwickelt. Von der anfänglichen Zurückhaltung merkt man nun gar nichts mehr. Sie ist sehr verschmust und verspielt.

Mio liebt einfach alles und jeden (vorallem frisst er sehr gerne) :) Er liebt es zu toben und sich danach zum Schlafen ins Bett zu legen.

Es sind einfach zwei tolle Katzen!

LG

Tanja R.

28.11.2015


Emma

Hallo, hier meldet sich Emma!

 

Ich bin Emma, gut 2 Jahre alt und habe nach einem Aufenthalt bei den Tierfreunden Münster seit August eine neue Familie: Papa, Mama, 13jähriger Sohn und nun auch ich. Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte in einem Dorf im Münsterland. Ich liebe es, in einem Höllentempo über die Treppen zwischen den 4 Etagen zu sausen. Besonders morgens geht mir das alles nicht schnell genug: die Mama braucht ewig im Bad, bis sie endlich mit mir in die Küche geht, um mir mein Frühstück zu geben. Meine Familie hatte keine Katzenerfahrung, ich habe ihnen aber schon alles Nötige beigebracht.

 

Ich bin tagsüber oft draußen und habe sogar meine eigene Katzenklappe in der Fliegenschutztür zur Terrasse bekommen. Oft besuche ich die direkten Nachbarn, da kenne ich mich im Haus auch schon aus – die mögen Katzen und mich sowieso. Morgens helfe ich meist der Mama bei der Schreibtischarbeit, liege neben dem Rechner auf dem Schreibtisch oder auf ihrem Schoß. Leider lässt sie mich keine E-Mails schreiben, an die Tatstatur darf ich nicht. Im Haus habe ich mir mehrere Plätze für kleine Schläfchen ausgesucht. Besonders mag ich meinen Riesen-Kratzbaum mit Höhlen und Sitzflächen direkt an der Terrassentür. In der Mulde ganz oben kann ich sehr gut chillen oder direkt raus in den Garten schauen. Und abends wird gespielt und gekuschelt – was für ein Katzenleben! Meine Familie liebt mich sehr und kann sich ein Leben ohne mich gar nicht mehr vorstellen – immerhin sorge ich sowohl für Action in der Bude als auch für ruhige Kuschelstündchen.

 

Und nein, ich habe nicht angefangen, Eishockey zu spielen!

 

Ganz liebe Grüße
S.B.

 

13.11.2015

 


Tara

Liebes Team der Tierfreunde,


es wird höchste Zeit, daß ich mich bei Euch melde.
Am 2. 6.2015 hat mich mein neues Frauchen, Brigitte, endlich bei Euch abholen dürfen.
Im neuen Zuhause angekommen, habe ich mich aufgemacht alles Neue zu erkunden. Alle Türen standen offen und in einem Raum wartete ein schönes kuscheliges Körbchen und ein 2. Platz mit einem dicken Schaffell auf mich. Auf beiden Terrassen gab es gemütliche Liegeplätze und es stand Wasser und Futter bereit. Da habe ich gedacht, hier ziehe ich ein.
Da ich mein neues Frauchen von Spaziergängen gut kannte, bin ich, obwohl noch sehr schüchtern, einfach mal hinter ihr hergelaufen. Es gab soviel zu schnüffeln, daß ich dann dringend eine Kuschelpause brauchte.
So habe ich mich immer besser eingewöhnt. Schmusen, streicheln, Fell kämmen und bürsten...ach ist das schön.

Alle Nachbarn haben mich freundlich begrüßt und ich habe jede Menge Hunde kennengelernt. Mit einigen konnte ich schon bald spielen und wenn es zu viele wurden, habe ich mich zuerst schüchtern zurückgezogen.
Wenn wir heute Spaziergänge durch den Wald oder Felder machen, darf ich auch ohne Leine laufen, nur an der Straße nicht. Es raschelt manchmal interessant im Gras am Wegesrand, ich mache einen Sprung, aber erwischt habe ich noch nichts.
Fressen würde ich sowieso nichts, dafür gibt es Zuhause so schöne Leckereien, zusätzlich zum Futter. Ich mag gerne getrockneten Pansen, den ich mir aus einem Eierkarton raussuchen muß oder wenn in der Küche ein Ei gepellt wird, setze ich mich schon mal ganz brav hin, es könnte ja für mich sein, was öfter mal stimmt.
Beim stromern durch Wald oder Feld tobe ich mich so richtig aus (wenn es nicht so heiß ist), behalte aber mein Frauchen immer im Auge, denn ich möchte sie nicht verlieren.

Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, denn ich erlebe täglich viel Neues.
Ich bin ganz stolz, wenn mein Frauchen sagt" Tara ist das Beste, was mir passieren konnte". Stimmt, wir beide sind ein richtig gutes Team geworden. Ich fühle mich bei ihr geborgen und wenn ich mich über etwas erschrecke, redet sie mir gut zu.
Ich mag es nicht, wenn es sehr laut ist oder etwas Krach macht, was ich nicht kenne.

Eure Tara,
Gruß von Brigitte!

18.07.2015


Frisco

Hallo,

vor gut 7 Wochen haben wir Frisco mit zu uns genommen und ich möchte Ihnen ein kurzes Feedback geben.
Gesucht hatten wir eine kleine , junge Hündin....bekommen haben wir einen grossen,  mittelalten, viel zu dicken Rüden  . Manchmal übernimmt eben das Bauchgefühl die Entscheidung!  

Frisco ist ein toller Hund, der Liebling aller Nachbarn und unser sowieso.  Er hat es geschafft,  dass mein 12 jähriger Sohn morgens ohne zu murren sogar eine halbe Stunde eher aufsteht um mit ihm Gassi zu gehen; wir unseren Feierabend nicht mehr nur auf der Couch verbringen sondern draussen , und unsere Teenager Tochter  sich mittags - ungeschminkt- :-)) mit dem Hund ..zu Fuss.... durchs Dorf traut ! 
Er ist genauso lieb wie stur, lernt super schnell,  aber dickköpfig genug selbst zu entscheiden ob Befehle durchgeführt werden oder nicht ! Wir arbeiten hart daran noch sturer zu sein als er !  Wenn wir Frisco frei laufen lassen können, (leider sind die Plätze aufgrund seines Jagdtriebs rar) merken wir, wieviel Kraft und Power er hat, und was auf uns zukommt wenn er sein Idealgewicht und damit auch seine Kondition wieder erlangt ! In den 7 Wochen hat er 3 Pfund abgenommen, laut Tierärztin genau die richtige Menge für die Zeit. 

Wir sagen nochmals vielen Dank für die Vermittlung! Kein anderer Hund hätte so gut zu uns gepasst !

A. B.

02.06.2014


Santana

Irgendwie muss man beginnen – aber wie. Berichtet Santana? Oder berichten wir, die neuen „Besitzer“. Wir haben uns entschieden, dass wir ein Statement abgeben, weil keiner von uns wirklich weiß, ob es Santana gerecht werden würde, wenn wir in seinem Namen schreiben. Also, wie alles begann:
Santana war mir schon lange bekannt, da ich selbst als ehrenamtliche Mitarbeiterin bei den Tierfreunden mitmische. Santana lebte bereits fast 2 ½ Jahre im Tierheim bei uns, was vorher genau war, weiß man nicht so ganz genau, er wurde von einem bulgarischen Tierheim übernommen.

Ich liebte ihn, weil er immer versuchte, über seinen Schatten zu bringen, aber er hat seine Ängste oft nicht bewältigen können.
So, nun hatte ich mich entschieden, meinem Arbeitsleben ein Ende zu setzen, und da kam eigentlich nur eins in Frage:
Santana kommt zu mir – zu uns. Wie es dann bei uns Zuhause begann:
Ehrlich gesagt nicht so prickelnd, denn schon nach ein paar Tagen büxte Santana nach einer Türöffnung aus und verschwand in Windeseile. Das gesamte Hundeteam der TF suchte ihn und er wurde nach ca. 4 Stunden gefunden. Danke noch einmal an dieser Stelle für euren Einsatz. Dann ging erst einmal alles entspannt weiter, bis auf bei einem Spaziergang ein fremder, nicht angeleinter Hund so ein Chaos verursachte, dass Santana panisch reagierte und wieder das Weite suchte. Er wurde dann aber nach 1 Tag gefunden und im Tierheim an der Dingstiege abgegeben. Da ich einige Blessuren abbekommen hatte und nicht einsatzfähig war, musste Santana wieder für ca. eine Woche zurück zu den Tierfreunden. Aber dann:
Tag für Tag machten wir Fortschritte, nicht nur Santana. Ich kann heute – nach ca. 3 Monaten – sagen, es war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe. Santana hat Vertrauen gefasst, er geht schon an der Schleppleine (vorher gar nicht daran zu denken, spazieren gehen: Du spinnst wohl), er freut sich heute sogar darauf und kann gar nicht schnell genug sein Geschirr anbekommen. Er hat hier alle Geräusche (für uns so normale wie Radio, Autos, Geschirrklappern usw.) akzeptiert, die meisten kann er einordnen. Auch die Menschen, die Tag täglich in unserem Hause ein und ausgehen, waren für ihn ja am Anfang so gefährlich  Dazu gehören mein Lebensgefährte, dem ich hier herzlich danke, dass er alles so mit getragen hat, dazu gehören meine Kinder, dazu gehört meine Hündin Kessy, die souverän Santana gezeigt hat, dass das Leben gar nicht so gefährlich ist, dazu hört unser Kater Napoleon, der nach 4 Wochen wieder aus dem Keller gekommen ist und mittlerweile mit Santana schmust. Ich möchte hier allen auch Mut machen, sich auf ein nicht so einfaches „Abenteuer“ einzulassen, einen Hund aus dem Tierschutz, der schon lange im Tierheim gelebt hat, zu übernehmen. Auch wenn man nicht weiß, welche Vergangenheit er hatte und seine Verhaltensweisen oft recht anstrengend sind. Aber es gibt nichts schöneres, wenn dir dieser Hund nach einer gewissen Zeit zeigt, dass er dir vertraut und gerne mit mir spazieren geht, gerne mir dir zusammen ist, sich gerne von dir kraulen lässt und – was ich persönlich so schön finde – er zeigt dir, dass er dich liebt. Hier noch ein paar Fotos von der neuen Familie von Santana. Aber wenn man sich dafür entscheidet, müssen alle in der Familie dahinter stehen und auch mal Nerven zeigen, wenn es nicht sofort so klappt, wie man es sich vorgestellt hat. Wir lieben ihn – unser Santi.
Sicherlich muss Santana noch vieles lernen, aber er macht es gerne und wir auch.

 

Viele Grüße

R.M.

09.04.2015


Bosse ehemals Lovede

Drei Wochen ist Bosse (ehemals Lovede) nun schon im neuen Zuhause - und
wickelt uns ganz schön um seine Pfoten. Ein rosa Grunzschwein ist sein
absolutes Lieblingsspielzeug. Wir sind begeistert, wie entspannt er allen
anderen Hunden begegnet und wie schnell er versteht, was wir von ihm
möchten. "Sitz" hat er (natürlich dank leckerchengestützter Lernmethode)
nach einem Tag kapiert, "Platz" wurde nach zwei Tagen ins Programm
aufgenommen. Inzwischen trainieren wir "bei Fuß" - das klappt nicht immer,
aber immer öfter ;)
Nun müssen wir bei nächster Gelegenheit klären, dass er das Einpflanzen
von Blumen im Garten nicht aktiv "unterstützen" muss, indem er sie aus dem
Beet rupft und Herrchen ganz brav wiederbringt. Ist ja auch irgendwie
nicht einzusehen, dass die sich in "seinem" Garten einfach so breitmachen
dürfen....
Demnächst geht es dann zur Hundeschule - wir warten nur auf einen Platz in
einem Junghundekurs. Liebe Grüße ans Tierheim-Team!!!!!

Mit freundlichen Grüßen

D. N.

24.03.2015


Troll ehemals Belowe

Hallo Tierheim-Team,
Troll ist nicht mal eine Woche hier und schon stubenrein. Er schläft auch nicht mehr mit mir im Gästezimmer, sondern in seiner Schlafhöhle im Schlafzimmer, Mina hat ihre eigene Schlafhöhle (beide sind selbst gebaut und haben sich als gern genommen erwiesen). Kurze Spaziergänge sitzen auch schon drin, und zwar mit hoch erhobener Rute! An Menschen vorbeizugehen ist noch sehr schwierig, vor allem dann, wenn sie langsam gehen und sich ihm zuwenden. Dann wird der Rückwärtsgang eingelegt und es gilt, Fluchtversuche abzuwenden. Wir haben ihn für solche Fälle mit einem Verbindungsstück zwischen Halsband, Geschirr und Leine doppelt gesichert. Aber meist tapst er hinter Mina her, wirft zwischendurch mal einen Blick in ihr Ohr und ist sehr vergnügt. Er kommt sofort angerannt, wenn man ihn ruft, rast mit Mina haltlos durch die Rabatten im Garten (adieu, Sonnenhut, Akelei und Pfingstrosen - ihr könnt's ja im nächsten Jahr nochmal versuchen) und sammelt gern Spielzeug ein, um sich nach langem Überlegen für einen Stock zu entscheiden. Sehr schwer fällt ihm noch, ruhig zu bleiben, wenn einer den Raum verlässt. Dann wird er zum Quietschie!
Ein von allen Fremden angesprochenes Thema: "Nee - der bleibt klein. Das sieht man schon." - "Ooooh, da kommt aber noch was! Der hat ganz große Pfoten!" - "Na?! So Schäferhundgröße wird das aber doch?" - "Der bleibt so, da bin ich mir ganz sicher." Ob ich wohl ein Wettbüro eröffnen kann?

Ganz große Spaziergänge (mit Mina gehe ich in der Regel mittags bis zu zwei Stunden) mute ich Troll noch nicht zu, aber eine Stunde hält er locker durch, gut gelaunt, mit hoch erhobener Rute. Das ängstliche Hündchen, das wir vor acht Tagen aus dem Tierheim abholten, ist beinahe ganz verschwunden. Stattdessen haben wir einen munteren Welpen im Haus, der, wie es sich gehört, Pantoffeln klaut, herumrast, prima an der Leine geht und gelassen auf der Seite liegend schläft, wenn Besuch da ist. Ich war sicher, dass solche Fortschritte erst nach Wochen gemacht würden. Falsch! Troll hat Lust, alles mitzumachen und läuft seit gestern sogar unsere Treppe, eine sehr schmale Stiege, ganz allein hoch und runter. Getragen werden muss er so gut wie gar nicht mehr. Die nächste Hürde, die er sicher auch meistern wird, ist die große Straße vor dem Haus. Da müssen wir rüber, wenn wir ins Geisterholz wollen! Aber das schafft er sicher auch bald.


Viele Grüße aus Oelde
Familie G.

24.03.2015


Floh und Biene ehemals Makarios und Manu

Viele liebe Grüße von einem glücklichen Meerschweinchen-Pärchen an die Tierfreunde Münster und ganz besonders natürlich an die Betreuerin und immer ansprechbare Vermittlerin Steffi Albrecht!
Floh zog bereits im Januar 2014 aus dem Tierheim aus und bei seinem Ziehvater Leonard McCoy genannt „Pille“ ein, um diesem nach dem Tod seines Bruders Captain „Jimmy“ Kirk Gesellschaft zu leisten und ihn vor der Vereinsamung zu retten. Da Floh noch ein ganz junger Hüpfer war, sorgte er für ordentlich frischen Wind im Käfig und brachte das doch beträchtlich ältere Schweinchen richtig auf Trab. Ein Name war für den kleinen Spring-ins-Feld auch schnell gefunden: Floh drängte sich praktisch auf.
Entgegen aller Befürchtungen verlief die Böckchen – Vergesellschaftung problemlos. Floh ließ sich nicht abschrecken und schlich sich hartnäckig immer wieder an Pille heran, bis dieser ihn als eine Art Ziehsohn akzeptierte, wie es uns erschien. Die Beziehung der beiden war für Meerschweinchen – Böckchen außergewöhnlich freundschaftlich, wie wir es zuvor nicht gekannt hatten, so ließ Pille das Flöhchen zur gleichen Zeit an den Napf und duldete ihn auch beim Schlafen in seiner Nähe. Außerdem brachte er ihm alle tollen Tricks bei: bequem in der Heuraufe zu schlafen, lauthals nach Futter zu betteln, sobald jemand in der Küche raschelt und unwiderstehlich niedlich zu sein.
Floh wuchs und mit jedem Monat wurde auch sein Pelz wuscheliger, dichter und stattlicher. Ende des Jahres 2014 war aus dem kleinen Schweinchen, dass wir zu uns genommen hatten, ein strammer Meerschweinchen – Bock geworden und als wir Ende November mit ihm zusammen wieder bei den Tierfreunden vorstellig wurden rief Frau Albrecht bei seinem Anblick aus: „Das ist der kleine Makarios?! Das kann doch gar nicht sein!“ Grund unseres erneuten Besuches war der plötzliche Tod von Pille, der ein vollkommen verängstigtes Flöhchen im Käfig zurück gelassen hatte, daher musste um seiner Willen möglichst schnell ein neuer Mitbewohner gefunden werden. Oder eine Mitbewohnerin, denn im Gegensatz zu Pille war Floh kastriert.
So zog Manu noch kurz vor Jahresende 2014 bei uns ein. Nachdem eine lange Zeit nun ein reiner Herren – Haushalt im Käfig geherrscht hatte, betraten auch wir mit einem Meerschweinchen – Pärchen Neuland. Und der Unterschied wurde gleich am ersten Tag deutlich: die Lautstärke! Meerschweinchen sind ohnehin sehr kommunikative Tiere, aber die beiden haben sich wirklich immer etwas zu erzählen! Keiner der beiden hatte vorher Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht, aber es stellte sich bald als große Liebe heraus. „Flohs flotte Biene“ durfte den Käfig nicht verlassen, sofort lief er aufgeregt umher und rief lautstark nach ihr.
Biene hat schon einiges hinter sich, ist aber jetzt, wie es scheint, endlich angekommen – denn der Floh lässt sie nicht mehr gehen. Ihre Scheu legte sich ganz schnell, sie lässt sich ohne Weiteres aus der Hand füttern und streicheln. Gerade hatten wir uns alle aneinander gewöhnt, als der große Schreck kam: die Tierärztin stellte an ihrer Kehle einen großen Abszess fest, der umgehend operativ entfernt werden musste. Dazu kam noch ein unangenehmer Grützbeutel am Popo, der dann mitten im Winter eine Rasur nötig machte. Glücklicherweise verlief alles so gut wie man es sich nur wünschen kann. Und nachdem wir Biene nicht mehr ständig in die Transportkiste stecken und zum Tierarzt transportieren müssen, hat sie sich richtig gut eingelebt und ihre letzte Zurückhaltung aufgegeben.
Die Nachricht von den Meerschweinchen, die an Weihnachten vor der Tür ausgesetzt wurden, haben wir hier mit großer Bestürzung und Unverständnis gelesen und hoffen, dass auch sie bald wieder ein gutes zu Hause finden

Beste Grüße von

Floh und Biene, Sebastian und Sina

26.01.2015


Skip ehemals Loko

Skip-Liebe auf den ersten Blick ... den kleinen rumänischen Rabauken haben wir auf dem Sommerfest der Tierfreunde entdeckt. Wir Frauchen "Annette", Herrchen"Ralf" und die "alte Dame" Maui, haben sofort beschlossen ... der kleine muss zu unserer Familie gehören. Gesagt getan: Kontakt geknüpft, mehrfach mit ihm und Maui spazieren gegangen, dann der Tag der Wahrheit, der Einzug in sein neues zu Hause. Wir müssen sagen er macht sich gut der "kleine Mann"! Unter Frauchens Führung in Hundeschule und Hundegruppe heißt es lernen, lernen, lernen für's Hundeleben. Spaß und Spiel kommen aber auch nicht zu kurz. Hinzu kommen viele Kurzurlaube in Wilhelmshaven, auf Rügen und in St.Peter-Ording dem Hundeparadies schlechthin und Skip darf immer mit. Ständig werden wir auf ihn angesprochen, was wir doch für einen süssen Hund hätten (ein tolles Gefühl). Er ist aber auch ein Schelm, spitzbübig schaut er drein, immer für einen Hundespass zu haben.
Kurzum Skip ist ein Volltreffer!!!!
Danke liebes Tierfreunde MS Team.

Es grüßt herzlich Annette, Ralf, Maui und natürlich Skip

18.01.2015


Hannes

Liebes Tierfreunde-Team,
 
noch ein kurzes Lebenszeichen von mir, bevor das Jahr zuende geht. Seit dem 2 Advent bin ich nun in meinem neuen Zuhause und ich kann euch sagen, es gefällt mir sehr gut. Auf 12 qm, die ich als Riese wohl auch brauche, lebe ich nun mit meiner Partnerin Klara.
Für mich war es eigentlich Liebe auf den ersten Blick. ...doch musste ich erst lernen, wie man sich in Damengesellschaft zu benehmen hat, damit man als Mann gut ankommt. So war es für Klara dann wohl Liebe auf den zweiten Blick. Typisch Kaninchen-Frau eben..
Meine Gemüseschnipsler sagen, dass ich eigentlich immer gut gelaunt bin, vor allem wenn es Futter gibt...aber ich wachse ja auch noch!
So, nun wünsche ich allen Bewohnern und Mitarbeitern des Tierheims einen guten Rutsch in das Jahr 2015. Ob wir feiern? Ach nein, Klara und ich machen es uns gemütlich und freuen uns auf das Frühjahr- da gibt es schließlich  wieder Löwenzahn!
 
Euer Hannes!

01.01.2015