Duncan

Liebe Tierfreunde,

jetzt lebe ich schon fast zwei Monate bei meinen neuen Mitbewohnern und ich kann berichten: Es ist toll! Ich mache meinem Namen alle Ehre und bin der König im Haus. Für mich wurde sogar extra ein zweiter riesiger Kratzbaum angeschafft, so dass ich meine Krallen immer ordentlich kurzhalten kann. Rauf und runter, so liebe ich es! Und wenn ich keine Lust mehr habe, dann platziere ich mich ganz oben und habe alles im Blick, was um mich herum passiert.

Meine Eingewöhnungszeit ist eigentlich kaum der Rede wert: nach einer halben Stunde im Regal verstecken begann meine Erkundungstour durch die Wohnung und ich habe gleich alles für gut und für meins befunden.

Nachts schlafe ich sogar ab und an bei meinen Mitbewohnern im Bett und wenn die beiden zu Hause sind, dann folge ich Ihnen auf Schritt und Tritt. Es ist alles so spannend und ich fühle mich sehr wohl in meinem neuen zu Hause. Wenn ich nicht gerade den Kratzbaum „bearbeite“ oder chille, dann liebe ich es, Bällen hinterherzujagen, mit meinen Dosis mit der Angel zu spielen (das Angeln ist für mich ein absolutes tägliches Pflichtprogramm ) oder einfach mit meinem Wasserbrunnen schöne Fontänen zu zaubern.
Wie ihr lesen könnt: Ich bin ein rundum zufriedener König in seinem Reich. Ab und an beobachte ich auch die Vögel draußen, aber eigentlich finde ich es viel spannender zu beobachten, was hier zu Hause alles passiert. Bei der Hausarbeit helfe ich auch fleißig und ehrlich gesagt liebe Kolleginnen und Kollegen: Was habt ihr alle gegen einen Staubsauger? Ich finde ihn wunderbar und bin immer genau da, wo eigentlich gesaugt werden soll.

So, jetzt werde ich mich mal auf meine Mitbewohner vorbereiten, gleich kommen sie von der Arbeit nach Hause und darauf freue ich mich jeden Tag sehr! Am liebsten sind mir natürlich die Wochenenden, denn dann haben die beiden frei und ich kann mein König-Dasein noch intensiver ausleben. Aber wie heißt es bei den Menschen so schön: „Wir arbeiten hart, damit unsere Katze ihr Luxusleben genießen kann.“

In diesem Sinne: alles Liebe und Gute von eurem Duncan!

 

06.09.2018


Ottilie ehemals Jayma

Grüße aus dem neuen Zuhause!

Schon lange trugen wir den Wunsch nach einem eigenen Hund in uns - waren wir doch beide mit Hunden aufgewachsen.
Verwirklichen wollten wir uns diesen nach Abschluss der Bauphase, in der wir steckten, wenn wir dann von der Stadt aufs Land, aus der Wohnung in das Haus mit Garten gezogen waren - ganz vernünftig eben. Dann sahen wir Jayma auf der Internetseite von Brunopet, und sie bewegte etwas in uns. Und plötzlich stand da, dass Jayma nach Münster ausreist – das war der Wink mit dem ganzen Zaun.
In einer spontanen Aktion sind wir zu den Tierfreunden Münster gefahren, um festzustellen, dass die Realität noch viel besser war, als wir es uns jemals ausgemalt hatten.
Da stand sie und wir waren schockverliebt! Dann ging alles ganz fix, nach ein paar Spaziergängen in klirrender Kälte, einer Probezusammenführung mit der Hündin meiner Eltern, die wir in Urlaubszeiten manchmal hüten, durften wir sie am 9. Februar abholen. Wie selbstverständlich ging sie mit, stieg wie ein Profi ins Auto und nach einer etwas aufgeregten halben Stunde in der Wohnung war es, als wäre sie nie woanders gewesen und sie legte sich auf ein Sonnenfleckchen auf die Seite, seufzte und schlief erstmal ein Ründchen. Nach zwei Tagen Party auf jedem geschafften Treppenabsatz war auch das Treppelaufen eine ihrer leichtesten Übungen und die Scheu vor Hauseingängen wie weggeflogen. Stadtverkehr und –trubel - alles kein Problem und nach drei Wochen streberhaftem, super zurückorientiertem Verhalten an der Schleppleine konnten wir den Hund, der im Tierheim noch auf Bäume geklettert war, um Vögel zu jagen, ableinen.
Die beiden Labradorrüden der Schwiegereltern liegen ihr zu Füßen und sie freut sich diebisch, dass sie schneller und vor allem viel wendiger als diese ist.
Derweilen mutierte sie zum Baustellenhund und wickelte in Windeseile alle Handwerker, die an unserem Haus werkelten, um die Pfote, sodass diese nun immer brav Leckerchen in ihren Werkzeugkoffern dabei hatten. Achja, Kanzlei-Hund-Sein kann sie ebenso wie Kindern mit Panik vor Hunden diese Angst nehmen – es endet damit, dass sie auf dem Rücken liegt und die vorher panischen Kinder ihr den Bauch kraulen.
Den Umzug hat sie nun auch hinter sich und ist jetzt Halteranerin mit großem Garten, der in den Wald übergeht. Dort ist ihr Haupthobby, mit einer unfassbaren Geduld den Mäuschen in den Bodendeckern (Neudeutsch für Gestrüpp und Unkraut - was mal unser Garten werden will) zu lauschen und zu versuchen diese mit „Fuchs-Sprüngen“ zu stellen.

Langer Rede kurzer Sinn: wir können uns überaus glücklich schätzen, diese Hündin in unsrem Leben haben zu dürfen.
Es ist eine riesige Freude, sie voller Lebensfreude über die Wiesen wetzen zu sehen.

Schicksal – großes Glück – große Freude – Ottilie!

Und von uns heute an ihrem 4. Geburtstag, nachdem sie nun ein halbes Jahr bei uns ist – einfach nur Danke!

 

Alexander und Sarah mit Jayma - nun Ottilie (kurz Tilly)


PS: Den Tierfreunden Münster ein großes Lob!
Wenn wir sonst Tierheime betreten haben, hat uns immer eine große Beklemmung ergriffen.
Hier hatten wir das Gefühl, dass sich die Hunde wirklich wohlfühlen.
Vielen Dank für dieses Engagement, die persönliche und liebevolle Betreuung.
Ottilies große Freude bei einem Besuch sagt, so glauben wir, eigentlich alles.

 

02.09.2018


Viga ehemals Enviga

Hallo liebe Tierfreunde ,

Wir melden uns aus dem schönen Dänemark. Es ist unser erster Urlaub mit Viga, sie hat zuhause schon viel gelernt und macht grade Strandurlaub, das Meer ist Ihr noch etwas Unheimlich aber als Strandläufer hat sie viel  Spaß und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, wie es sich als Junge Hündin gehört.
Wir haben die Vikinger besucht, waren am Strand und haben einen Ausflug in die Stadt gemacht. Angst hat Viga keine dafür immer viel Spaß. Sie liebt es am Strand zu toben und zu rennen aber auch mal ganz gemütlich im Garten einen Kauknochen zu bearbeiten.
Auch aber das wichtigste ist die Familie sie möchte dabei sein und hört auch schön und für Futter macht sie fast alles und gibt dafür auch gerne die Pfote .

 

Liebe Grüße 

Familie W.

 

07.08.2018


Bobby & Rosa ehemals Mogli & Lotta

Liebe Tierfreunde, endlich möchten auch wir euch viele Grüße von Bobby und Rosa (ehemals Mogli und Lotta) senden. Die beiden leben mittlerweile seit ungefähr vier Monaten bei uns und haben sich super eingelebt. Gerade die anfangs eher schüchterne Rosa hat sich sehr positiv entwickelt. Während der neugierige und sehr menschenfreundliche Bobby von Anfang an seine neue Heimat erkundete, sich ausgiebig kraulen ließ und Haken schlagend durch die Zimmer sprang, war sie zunächst noch etwas zurückhaltender. Mittlerweile traut sie sich aber auch aus ihrem schönen Stall heraus und hüpft durch die Zimmer – im Gegensatz zu Bobby bevorzugt sie jedoch auch außerhalb des Stalles kuschelige Decken als Untergrund. Bobby hingegen hoppelt gerne über die Holzdielen, um bloß in jeder Ecke nach Futter zu schnüffeln. Auch beim Tierarzt (Impfung) waren die beiden schon. Hier zeigten sie sich von ihrer besten Seite und die Ärztin konnte unseren Eindruck bestätigen – die beiden sind topfit! Das Einsteigen in die Reisebox war überhaupt kein Problem. Ansonsten freuen wir uns auch darüber, dass die beiden nach anfänglich häufigen Missgeschicken mittlerweile wirklich perfekt stubenrein sind. Wir haben insgesamt das Gefühl, dass sie sich hier rundum wohlfühlen. Die zwei sind nach wie vor schwer verliebt und verbringen viele Stunden damit, nebeneinander zu kuscheln und sich gleichzeitig kraulen zu lassen. Natürlich pflegen sie sich auch gegenseitig, wobei Rosa hierbei eindeutig die Aktivere ist und Bobby gerne verwöhnt wird. Vielleicht ist Rosa auch deshalb mittlerweile so erfreut über unsere Streicheleinheiten und lässt sich immer wieder gerne ausgiebig kraulen. Wir sind den Tierfreunden (vor allem Jana) sehr dankbar, dass die Adoption unser beiden Häschen so gut geklappt hat und sind total happy über unsere „neuen“ Mitbewohner!

 

07.08.2018
 


Trasto

 

Hallo, ich bin es......der Trasto. Als ehemaliger Bewohner wollte ich mal wieder einen Gruß da lassen. Vielleicht kennen mich ja noch einige von Euch. Ich war Anfang 2006 bei Euch und bin am 16.05.2006 wieder ausgezogen? Warum? Na ja ich habe mich unsterblich verliebt....in mein Frauchen. Sie sagt gerade es war auch bei ihr Liebe auf den ersten Blick :-)

Tja unterdessen bin ich etwas reifer und weiser geworden. Immerhin bin ich ja auch schon geschätzte 14,5 Jahre obwohl meine Tierärztin meint ich hätte auch wohl locker 1-2 Jahre mehr auf dem Buckel. So und bevor Ihr anfangt zu rechnen.....ja ich bin seit über 12 Jahren bei meinem Frauchen.

Wie das so ist im Alter kommen immer mehr Wehwehchen dazu. Ich habe seit vielen Jahren Arthrose in den Vorderläufen und die Hinterläufe wollen so langsam auch nicht mehr richtig. Vor einiger Zeit hat sich noch das Chushing-Syndrom dazu gesellt. Aber was soll´s. Ich hatte ein wundervolles Leben und selbst jetzt lebe ich noch wie Gott in Frankreich. Ich habe Dank Euch und Frauchen erfahren dürfen was es bedeutet ein Zuhause mit einem ( okay mehreren ) Körbchen zu haben, nicht mehr für mein Futter kämpfen zu müssen und was es heißt geliebt zu werden. Jetzt genieße ich meinen Ruhestand. Lange Spaziergänge schaffe ich nicht mehr aber unser Garten reicht mir vollkommen. Zudem gehen wir ja jeden Tag meinen Kumpel Freddy nebenan besuchen. Der Weg durch 2 Gärten hat genau die richtige Länge für mich. Das schaffe ich noch, weil ich genau weiß was mich erwartet, wenn ich da bin......eine Scheibe leckere Wurst, die ich mir mit Freddy brüderlich teile. Na ja okay Frauchen teilt sonst könnte Freddy glaube ich gar nicht so schnell gucken wie ich sie aufgefressen hätte :-)

Anbei schicke ich Euch mal vier Fotos. Eines aus Spanien, zwei von Euch und das vierte ist ganz aktuell von heute. Ups.....Frauchen sagt gerade, dass ich Euch auf dem aktuellen Foto ganz leicht die Zunge rausstrecke. Das war doch volle Absicht. So kennen mich die Tierfreunde. Das habe ich früher schon immer gemacht. :-)

 

So für heute sage ich mal tschüß.

Euer Trasto. Wuff, wuff

13.07.2018


Berty

Das erste Mal haben mein Mann und ich Berty (die Kurzform von Liberty) am 28.04.2018 live gesehen, als er auf den Armen einer Mitarbeiterin der Tierfreunde Münster aus dem rumänischen Transportfahrzeug in sein neues "Hundezimmer" getragen wurde. Bislang kannten wir ihn nur von der Website des Freundeskreises BrunoPet und wußten, das sein bisheriges Leben, abgesehen von seinem letzten halben Jahr im Tierheim in Miercurea Ciuc, wohl mehr als traurig gewesen war.
Nach und nach konnten wir uns immer mehr vorstellen, ihm bei uns ein Zuhause und damit endlich ein Leben in Freiheit und Freude zu geben.
 
Bei unseren ersten Besuchen im Tierheim zeigte Berty seine Aufregung und Verunsicherung durch längeres Bellen mit anschießendem Zurückziehen an. Seine Neugierde war dann aber doch größer und er kam wieder nah zu uns an den Zaun heran. Wir stellen uns schon gedanklich darauf ein, unsere ruhige Nachbarschaft auf einen lauteren Mitbewohner vorzubereiten – aber es kommt ja oft anders als man denkt.

Am 09.05.2018 war es dann so weit – Ingmar Karrie von den Tierfreunden Münster brachte Berty zu uns und wir drei erkundeten zusammen mit Berty ausgiebig seinen zukünftiges Gartenparadies. Im Haus meisterten wir dann gemeinsam 16 Treppenstufen und zeigten Berty seine neuen Schlafplätze und Futternäpfe, die sehr intensiv und interessiert beschnüffelt wurden.
Schon nach 2 Tagen akzeptierte er die ersten Regeln der Hausordnung : keine Pfoten auf dem Küchentisch und das Badezimmer und Bett sind nur für die Zweibeiner. Genau so schnell fing er an, sich an uns zu orientieren und suchte unsere Nähe. Er wußte sofort, was er mit zusammengefalteten kleinen Pappkartons und auf dem Kopf stehenden Plastikblumentöpfen zu tun hatte : aufreißen bzw. umdrehen und nach Leckerchen suchen. Und schon nach der ersten Hundeschulstunde wußte er Bescheid : auch bei Sitz gibt es ein Leckerchen.

Auf seinen Spaziergängen zaubert er den Fußgängern, die uns entgegenkommen, stets ein Lächeln ins Gesicht, weil er sie alle sehr interessiert ansieht und ausgiebig lange beobachtet. Anderen Hunden begegnet er ebenfalls entspannt und interessiert, obwohl viele von ihnen ihm ohne Leine entgegenkommen. Noch leinen wir Berty nur an übersichtlichen Stellen kurz ab und das Abrufen (mit Leckerchen) klappt schon ganz gut.

Sobald wir von seiner Gassirunde zurück sind, geht im Garten die Post ab. Mit seinem alten Gartenhandschuh flitzt er wie eine Rakete, eine Staubwolke hinterlassend, die Mulchwege entlang, wirft den Handschuh in die Höhe und schüttelt ihn danach kräftig durch. Es ist eine wahre Freude, ihm dabei zuzusehen, wie er seine neue Freiheit sichtlich genießt.

Wir wünschen allen vierbeinigen Kumpels von Berty, die momentan bei Tierschutzvereinen noch auf ein neues Zuhause warten, dass auch sie bald vermittelt werden können. Ohne das wunderbare Engagement aller Mitarbeiter im Tierschutz blieben viele verborgene Schätze sicher unentdeckt.

 

07.07.2018


Lasse ehemals Nanno

Liebe Tierfreunde,

 

ich bin es der Lasse, naja wahrscheinlich kennt ihr mich besser unter
dem Namen Nanno. Schon lange wollte ich mich mal bei Euch melden, aber irgendwie war ich immer mit anderen Dingen beschäftigt. Meine
Dosenöffnerin hat aber gesagt, es wird nach mehr als zwei Monaten
langsam Zeit, meine Brüder haben sich ja auch schon bei Euch gemeldet
und Püppi macht gerade ein Nickerchen, also nutze ich die Zeit und schreibe Euch mal.

Mir geht es hier sehr gut und nach einer kurzen Eingewöhnungszeit habe
ich meine Partnerin Püppi und die Bellmieze (meine Dosis nennen es Hund
und Maggy, aber für mich ist es eine Bellmieze) um den Finger gewickelt.
Mein Geheimrezept war, dass ich einfach nicht locker gelassen habe,
sondern immer wieder den Kontakt mit Püppi gesucht habe und nach ganzen drei Tagen hat sie mich nicht mehr angebrummt oder angefaucht. Kurz
danach haben wir schon aus einem Napf gefressen, zusammen die Wohnung und die Terrasse unsicher gemacht und uns die Kratzbäume geteilt. Die Bellmieze war mir sowieso von Anfang an wohlgesonnen und hat mich in ihrer Kuschelkiste oder auf ihrem Kissen mitschlafen lassen, ab und zu lässt sie mich auch einen Brocken Hundefutter "klauen", aber nur dann, wenn unsere Dosis es nicht sehen. ;-)

Bei meinen Dosis war ich am Anfang noch etwas zurückhaltender, aber innerhalb kürzester Zeit habe ich mir überlegt, dass die Beiden doch nicht übel sind. Ich will jetzt immer und überall dabei sein und bin super anhänglich geworden, sogar ins Bad dürfen sie nicht alleine. Für meinen Leben gerne bin ich draußen auf der Terrasse oder sitze auf unserer Fensterbank im Wohnzimmer und beobachte dort die Vögel. Sollte das Wetter einmal nicht so mitspielen, dann kann ich stundenlang mit der Angel toben, mit Püppi fangen in der ganzen Wohnung spielen und außerdem übe ich fleißig das Bällchen zurückbringen, dafür gibt es immer so super Leckerlis. Von Streicheleinheiten kann ich sowieso nicht genug bekommen, die abendlichen Kuscheleinheiten auf der Couch gehören einfach zum Abschluss des Tages dazu und ich bestehe auch darauf, im Bett schlafen zu dürfen.

So jetzt ist Püppi aber wieder wach und ich muss aufhören, wir wollen fangen spielen! Ich füge schnell noch ein paar Bilder an, damit ihr seht, wie es mir hier geht!

Ganz herzliche Grüße

Lasse

 

28.04.2018


Trixie & Wuschel

Hallo,

hier sind Trixie und Wuschel. Wir sind gut angekommen und durften kurz den Laptop von unserem Sekretär ausleihen, weil wir euch berichten wollen wie es uns hier so ergeht. Uns hat die angebotene Immobilie nach kurzem Überlegen sehr gefallen, obwohl der Boden viel zu gerade war - was sich inzwischen aber schon gerichtet hat, da wir fleißig gebuddelt haben.

Das Gehege haben wir vollständig für uns erobert. Die obere Etage war zunächst für uns schwierig zu erreichen - eine so lange Rampe kam uns doch etwas spanisch vor. Aber mittlerweile überwinden wir sie geschwind und haben das Obergeschoss zu unserem Lieblingsplatz erkoren - kann man dort geschützt sitzen und hat einen guten Ausblick.

Unsere Bediensteten besuchen uns regelmäßig, um uns mit nahrhafter und schmackhafter Nahrung zu versorgen. Höflich wie wir sind begrüßen wir sie in der Regel dann auch direkt am Tor. Manchmal streiten wir uns ein wenig um das besonders leckere Gras, den Löwenzahn oder das Stückchen Apfel. Wuschel ist da eindeutig schneller und pfiffiger, wenn die Leckereien auch mal versteckt sind. Trixie wird dann zickig und zupft an Wuschels Fell.

Wenn oben etwas reinkommt, muss es unten wieder raus. Für unsere Geschäfte - ob groß oder klein - steht uns eine Toilette zur Verfügung. Hin und wieder tun wir unseren Dienern den Gefallen und nutzen sie - aber unsere selbstgebuddelten Löcher eignen sich eigentlich viel besser zur Erleichterung. Da ist selbst Wuschel mittlerweile "stubenrein" geworden ;-)

Was haben wir nicht alles schon erlebt in dieser kurzen Zeit. Andere Umgebung, andere Geräusche - der Rasenmäher nebenan ist gewöhnungsbedürftig. Hummeln brummen, Amseln flattern mit Würmern im Schnabel vorbei - es ist immer was los. Manchmal sind auf einmal mehrere Kinder in unserem Gehege. Aber die gehen auch wieder, dann haben wir wieder Ruhe. Erste Erfahrung mit Regen haben wir auch gemacht, aber ein trockenes Plätzchen steht uns immer zur Verfügung. Das Gewitter hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen, haben wir aber auch überstanden.

Jetzt ist es Zeit, für unser nächstes Mahl. Hoffentlich wird es wieder lecker. Ganz viele liebe Grüße auch von der Familie Friese

 

Trixie und Wuschel

19.04.2018

 


Numi und Nickel

Liebe Tierfreunde,

 

seit nun gut einem Monat leben Numi und sein Bruder Nickel bei uns. Ich kann Ihnen sagen......hier ist etwas los! Die zwei halbstarken Jungs fühlen sich sichtlich wohl. Wir haben uns recht gut soweit aneinander gewöhnt. Der Tag beginnt morgens mit beiden, ich öffne die Augen und 4 Katzenaugen blicken tief in meine Augen und wir sagen uns freundlich "Guten Morgen". Ich habe es nun raus, wie ich morgens dann unbemerkt ins Bad huschen kann, da beide gerne das Waschbecken blockieren. Wasser lieben sie. Mit unserer Hündin Holly kommen sie auch recht gut zurecht. Futter und Wasser wird geteilt, sowie das Bett. Die beiden Jungs machen uns viel Freude, auch wenn sie immer wieder viel Blödsinn machen....sind halt noch Kinder. Schmusen ist auch ein absolutes Muss! Ja, der Tag endet dann auch so, wie er beginnt. Wir gehen zu Bett und die Jungs begleiten uns.

 

Liebe Tierfreunde, eines noch zum Schluß, Nickel ist eher der zurückhaltende und war bislang etwas unsicher, ABER Numie ist die coole Socke, neugierig und interessiert und immer in Aktion und an erster Stelle beim Blödsinn machen! Einfach toll!!!!

 

Herzliche Grüße und schöne Ostertage!

A. B. mit Familie

10.04.2018


Einstein & Elfie

Hallo liebe Tierfreunde,

wir sind jetzt schon seit vier Monaten in unserem neuen Zuhause und in der Zeit haben wir uns beide wirklich sehr entwickelt. Nach dem Motto „Ladies first“ startet die Kaninchendame:

Ich bin Elfie, ein Blau-Rex-Zwergkaninchen, ich musste viel zu früh von meiner Kaninchenmama weg und war mit meinen drei Monaten bei den Tierfreunden sehr ängstlich und scheu, ich habe mich dort kaum aus meinem Häuschen getraut. Zum Glück habe ich dort meinen Partner Einstein kennengelernt, das war Liebe auf den ersten Blick. Jetzt bin ich zusammen mit Einstein in ein eigenes Zimmer gezogen und wir haben sogar eigene Möbel und eigene Teppiche und Handtücher, die sind ganz weich und flauschig, darauf liegen wir gerne und entspannen und schmusen. Außerdem gibt es regelmäßig ganz viel verschiedenes Gemüse und Kräuter, jeden Tag ein neuer Geschmack, wir mussten erst mal alles probieren und kennenlernen. Das war so spannend, dass ich darüber völlig vergessen habe, an Schuhen und Kleidung zu knabbern. Es gibt ja so viel Interessanteres… Für mich war das eine ganz aufregende Zeit, nach den ersten Wochen im neuen Zuhause bin ich direkt in die Pubertät gekommen und musste das neue Revier natürlich erst mal markieren, damit alle Kaninchen wissen, dass das jetzt mein Zuhause ist! Nach gut zwei Wochen hatte ich das dann klargestellt und dann habe ich mal angefangen, die Rangordnung zu hinterfragen. Warum nicht mal eine weibliche Chefin? Meine Ängstlichkeit und Schüchternheit waren wie weggeblasen. Ich bin aber auch sehr verschmust und lasse mich jederzeit von meiner Möhrchengeberin knuddeln und kraulen.

Hallo, ich bin Einstein, ein Löwenköpfchen, und ich fand die Rangordnung bisher völlig in Ordnung. Daher war ich total überrascht, als Elfie mich plötzlich vom Futter und von der Toilette vertreiben wollte. Ich habe gar nicht verstanden, wo das ängstliche kleine Kaninchenmädchen geblieben war. Da ich meine Elfie sehr liebe, habe ich sie eine Zeitlang gewähren lassen, doch als sie anfing, mir meine schönen langen Nackenhaare auszuzupfen, wurde mir das doch zu bunt! Ich habe dann mal klargestellt, dass ich hier der Rammler bin (natürlich kastriert) und mit meinen eineinhalb Jahren durchaus als Chef qualifiziert. Mittlerweile hat Elfie das eingesehen, auch wenn sie mich immer mal wieder auf die Probe stellt. Sie ist jetzt kein ängstliches, verschüchtertes Kaninchenkind mehr, sondern eine kräftige, wunderschöne und richtig selbstbewusste junge Kaninchendame, darüber freue ich mich sehr! Nachdem ich mein erstes Lebensjahr alleine in einem winzigen Plastikkäfig verbringen musste, bin ich inzwischen richtig fit, springe aus dem Stand auf die Möbel und kann mir mit Elfie stundenlange Verfolgungsjagden über Tische und Bänke liefern, an denen wir beide viel Spaß haben. Am liebsten machen wir das nachts und schleudern dabei die Teppiche in alle Richtungen. Ich bin aber auch sehr verschmust und kuschle gerne mit meiner Elfie und unserer Möhrchengeberin, am liebsten alle zusammen.

Im Frühjahr dürfen wir in den Wintergarten und den angrenzenden Garten, da sehen und spüren wir dann das erste Mal die Sonne, den Wind, das Gras… Das wird wieder eine aufregende und spannende Zeit, darauf freuen wir uns schon alle!

Eure Elfie und Einstein

 

26.02.2018


Naira

Liebe Tierfreunde Münster,

 

ich wohne hier schon seit 3 Monate und fühle mich pudelwohl. Zu Beginn hatte ich bisschen Angst aber das hat sich mittlerweile gelegt. Ich habe ne große Schwester bekommen, die ich tagtäglich ärgern kann und ne Familie die mit mir kuschelt und mich liebhat.

Ich und meine Schwester veranstalten einmal am Tag unsere berühmte Katzenolympiade, wobei wir richtig Gas geben und manchmal geht dabei auch was zu Bruch. Sportler brauchen eben Platz um sich auszupowern und das versteht meine Familie und sind mir nie böse. Das Projekt ist geglückt und ich bin dankbar das Ihr mir diese Familie geschenkt habt. Jetzt muss ich den Brief leider beenden, weil ich bisschen Blödsinn aushecken muss und ich muss für die Olympiade trainieren.

 

Liebe Grüße

Naira

 

21.02.2017


Jean-Pierre & Balthasar

Liebe Anna-Lena, liebe Tierfreunde, 


wir sind's Jean-Pierre und Balthasar! Im Februar sind wir bereits 2 Monate in unserem neuen Zuhause und da wollten wir mal Bericht erstatten!

Am Anfang war alles so ungewohnt und neu, wir wussten nicht so recht was wir davon halten sollten. Also haben wir uns erstmal bedeckt verhalten und abgewartet was passiert. Raus gefolgen aus unserem sicheren Käfig sind wir nur, wenn wir den Handfeger gesehen haben und wussten, dass unser Heim gleich sauber gemacht wird. Ansonsten sind wir lieber auf unserem sicheren Ast sitzen geblieben. Aber irgendwann wussten wir nicht mehr, ob wir uns gegenseitig lieb haben oder uns nerven, also mussten wir mal an die "frische Luft" und haben die Sitz- und Spielmöglichkeiten draußen entdeckt und inspiziert. Das war eine sehr gute Idee von uns, denn diese gefallen uns richtig gut und auch unseren schön eingerichteten Käfig nutzen wir mittlerweile komplett aus (Nicht mehr nur der eine Ast). So können wir uns mal aus dem Weg gehen, aber eigentlich haben wir auf diese Weise wieder besser zusammen gefunden und halten mehr zusammen denn je. Wir fliegen fleißig, quatschen miteinander (oder Jean-Pierre quasselt gegen den Fernseher an, das gehört mit zu seinen Lieblingsbeschäftigungen), putzen und füttern uns gegenseitig. Alles in allem fühlen wir uns richtig wohl hier und auch zu unseren Futterspendern (Thomas und Julia ) fassen wir langsam vertrauen und fliegen ab und zu zu ihnen, aber nur wenn es was zu picken gibt! 

In diesem Sinne, wir müssen los - die Hirse wartet schon auf uns! 


Liebe Grüße an alle, euer Jean-Pierre und Balthasar :)

 

01.02.2018